fine art print, 44,5 x 82,5 cm
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moodboard
In my work, I explore the phenomenon of images, the flood of images, and in particular, their reception within contemporary society.
I am concerned with the question of how images affect people. I am interested in the hypnotic and suggestive power of today's visual culture and I wonder whether and to what extent it manipulates people.
These questions are the starting point for my work, which is a kind of research project for me.
I concentrate on the semi-public space of the cinema, where I do not portray individuals, but rather focus my gaze on a larger crowd. This allows me to investigate how individual moviegoers react to one and the same image on the screen and how their physiognomy changes.
The infrared material and flash I use allow me to photograph the audience despite the darkness during the film screening. Furthermore, the infrared light, invisible to the human eye, allows me to photograph moviegoers unnoticed, while simultaneously preventing me from appearing as an active, intrusive observer.
I am interested in whether the moving images of the films are reflected in their faces, whether their physiognomy can offer clues about the different film genres, and whether gender- and age-specific reactions can be discerned.
moodboard
In meiner Arbeit befasse ich mich mit dem Phänomen der Bilder, der Bilderfluten, und im Besonderen mit deren Rezeption innerhalb der heutigen Gesellschaft.
Es geht mir um die Frage, wie Bilder auf die Menschen wirken. Mich interessiert die hypnotisierende und suggestive Kraft der heutigen Bilderkultur und ich frage mich, ob und in welchem Maße sie die Menschen manipuliert.
Diese Fragen sind Ausgangspunkt für meine Arbeit, die eine Art Forschungsprojekt für mich darstellt.
Ich konzentriere mich auf die halböffentlichen Räumlichkeiten des Kinosaales, wo ich nicht einzelne Personen porträtiere, son- dern meinen Blick auf eine größere Menschenmenge richte. Dadurch verschaffe ich mir die Möglichkeit zu erforschen, wie die einzelnen Kinozuschauer auf ein und dasselbe Bild der Kinoleinwand reagieren und sich deren Physiognomie verhält.
Das verwendete Infrarotmaterial und der Infrarotblitz erlauben es mir, trotz der Dunkelheit während der Kinovorführung das Publikum abzubilden. Darüber hinaus ermöglicht mir das für das menschliche Auge unsichtbare Infrarotblichtzlicht unbemerkt die Kinobesucher zu fotografieren und gleichzeitig verhindere ich, daß ich als aktive, störende Beobachterin auftrete.
Mich interessiert, ob sich die laufenden Bilder der Kinofilme in den Gesichtern wiederspiegeln, ob die Physiognomie Rückschluß auf die verschiedenen Kinogenres bieten kann und ob sich womöglich geschlechts - und altersspezifische Reaktionen ablesen lassen.