fine art print, 69 x 102 cm
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fine art print, 69 x 102 cm
fine art print, 69 x 102 cm
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Kokon
The focus of "Cocoon" is on disco patrons and their groupings into small social units. My aim is to make interpersonal relationships, the lack of connection, and the spaces of thought and desire visible through the external world.
Discos are leisure spaces of the 20th and 21st centuries, frequented as places to indulge in sensual and hedonistic experiences. Beyond the prevailing rituals, the display and exhibition of one's own person and physicality, the surface, my attention is specifically drawn to the feelings and emotions behind the facade.
I am interested in how the ubiquitous desire and longing for closeness and attention is reflected in individuals, and how the driving force—the fear of rejection and loneliness—becomes visible.
My question is whether and to what extent posture and facial expressions can reveal a lack of communication, emptiness, or even isolation.
The togetherness yet dissociation, the coexistence yet passing each other by, the being alone with oneself yet being in a crowd—these create very interesting spaces of emptiness and in-betweenness for me. It is important to me to depict this ambivalent situation in my work.
The use of infrared film and an infrared flash, invisible to the human eye, allows me to photograph the party guests relatively unnoticed, thus avoiding typical party poses. The coarse grain resulting from the film and the smooth textures of skin and surfaces create an almost surreal effect for me.
Kokon
Im Mittelpunkt von „Kokon“ stehen Discobesucher und deren Gruppierungen zu kleinen sozialen Einheiten. Mein Anliegen ist es, die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Beziehungslosigkeit, die Gedanken - und Wunschräume durch den äußeren Erscheinungsraum sichtbar zu machen.
Discotheken sind Freizeiträume des 20./21. Jahrhunderts und werden als Orte zum Ausleben sinnlich - hedonistischer Erfah- rungen aufgesucht. Neben den dort vorherrschenden Ritualen, der Vorführung und Zur-Schau-Stellung der eigenen Person und Körperlichkeit, der Oberfläche, gilt meine Aufmerksamkeit gezielt den Befindlichkeiten und Emotionen hinter der Fassade.
Mich interessiert, wie sich der allgegenwärtige Wunsch und die Sehnsucht nach Nähe und Beachtung in den einzelnen Personen widerspiegelt und wie die treibende Kraft, die Angst vor Zurückweisung und Einsamkeit, sichtbar wird.
Es geht mir um die Frage, ob und in welchem Maße die Körperhaltung und Mimik Rückschluss auf Kommunikationslosigkeit, Leere oder gar Isolation bieten kann.
Das Miteinander und doch nicht zusammengehörig, das Nebeneinander und doch Aneinandervorbei, das „Bei-und-für-sich-sel- ber-Sein“ und doch „In-einer-Menge-Sein“ lassen für mich sehr interessante Leer - und Zwischenräume entstehen. Mir ist es wichtig, diese ambivalente Situation in meinen Arbeiten zu zeigen.
Die Verwendung von Infrarotfilmmaterial und Infrarotblitz, der für das menschliche Auge nicht sichtbar ist, ermöglicht es mir, die Partygäste relativ unbemerkt zu fotografieren und so gängige Party-Posen zu umgehen. Das durch das Aufnahmematerial bedingte grobe Korn und die glatten Strukturen von Haut und Oberflächen lassen für mich eine nahezu surreale Wirkung ent- stehen.